
Das Zinkspritzen, auch manchmal Metallisierung genannt, geschieht auf folgende Weise:
Der Zinkdraht wird von einer Spritzpistole transportiert und von einer Flamme zum Schmelzen gebracht. Danach wird das geschmolzene Drahtmaterial durch Pressluft auf dem Objekt zerstäubt, um dort ein (Zink) Coating zu bilden. Dieses Verfahren ist nach dem Schweizer Schoop benannt, der es zu Beginn des vorigen Jahrhunderts entwickelte.
Das zerstäubte Matrial trifft in noch halbflüssigem Zustand die sandgestrahlte Oberfläche. Es wird flach und verdichtet mit Geschwindigkeit in die Rauheit des Stahls geschleudert und dort verankert. Die einigermaßen raue Oberfläche ermöglicht eine sehr gute Haftung der aufzutragenden Pulverbeschichtung.
Zinkspritzen findet u.a. bei Gusseisen Anwendung aber auch bei großen Konstruktionsteilen, die beispielsweise nicht in ein Zinkbad passen.